Sanierung oder Zerschlagung nach der Insolvenzordnung

Es gibt Situationen im Leben aus denen man sich nicht selbst befreien kann. Wer durch eine finanzielle Fehlplanung beim Hausbau oder durch eine unverschuldete plötzliche Firmenpleite arbeitslos wird und seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann für den bleibt nur die private Insolvenz in Augsburg. Die Wenigsten wissen jedoch wie eine Insolvenz funktioniert.

Was ist eine Insolvenz?

Die Insolvenz ist ein Sanierungskonzept unf bietet dem Schuldner die Möglichkeit in wengen Jahren wieder Schuldenfrei zu werden.
Das deutsche Insolvenzrecht ist Teil des deutschen Zivilrechts. Es befasst sich auf materiellem sowie verfahrensrechtlichem Gebiet mit dem Recht der Gläubiger bei Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners.

Insolvenz wird in Deutschland auch mit den Begriffen Konkurs, Bankrott oder Pleite bezeichnet. Es empfiehlt sich eine empfehlenswerte Insolvenzverwaltung aus dem Raum Augsburg einzuschalten. Eine Situaton des Schuldners, der seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Die Haupteigenschaft der Insolvenz ist eine akute oder drohende Zahlungsunfähigkeit sowie einer Überschuldung.

Das Insolvenzverfahren het den Zweck die Zahlungsfähigkeit des Schuldners erneut herzustellen oder die verfahrene Situation in geordneten Bahnen abzuwickeln. Eine Abwicklung kommt bei insolventen Unternehmen zum tragen und führt zur Unternehmensauflösug. Bei Privatpersonen führt dieser Prozess zur Restschuldbefreiung.

Die Insolvenzgründe sind Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren

Wesentliche Voraussetzung für die Eröffnung von Insolvenzverfahren in Augsburg ist das Vorliegen von einem Insolvenzgrund. Es sind drei mögliche Gründe:

  • die Zahlungsunfähigkeit,
  • eine drohende Zahlungsunfähigkeit
  • und eine Überschuldung.

Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Das Insolvenzverfahren eines Schuldners leitet das Geriht nur auf Antrag ein. Mögliche Schuldner eines Insolvenzverfahrens sind nach § 11 InsO natürliche und juristische Personen wie zum Beispiel eine GmbH, eine Aktiengesellschaft oder eine Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit wie eine OHG, KG und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Es kann aber auch ein Insolvenzverfahren bezogen auf den Nachlass des Verstorbenen beantragt werden. Der Antrag wird zuständigen Amtsgericht eingereicht das Insolvenzgericht ist. Das Insolvenzgericht ist dasjenige Amtsgericht in dessen Bezirk ein Landgericht einen Sitz hat.

Antrag natürlicher Personen in München

Natürliche Personen, wie etwa Einzelunternehmer, unterliegen grundsätzlich keiner Antragspflicht. Allerdings gibt es Normen außerhalb des InsO die auch natürlichen Personen die Antragspflicht vorschreiben. Z.B. Erben, die gemäß § 1980 BGB durch Überschuldung oder bei Zahlungsunfähigkeit ein Nachlassinsolvenzverfahren durchführen lassen müssen.

Der Antrag wird vom Insolvenzgericht auf seine Zulässigkeit und auf die Insolvenzgründe hin geprüft. Im Anschluss leitet das Gericht das Insolvenzverfahren an das Amtsgericht weiter. Diese muss eventuelle Straftaten ausschließen, um dann die Insolvenz weiter laufen zu lassen. Es kommt dabei ein Sanierungskonzept mit einem Insolvenzverwalter zum tragen.

Privatschuldner und die Insolvenz

Für Privatpersonen in München besteht durch eine Insolvenz oft die einzige Möglichkeit innerhalb von einigen Jahren wieder schuldenfrei zu werden. Es ist oft kein anderes Sanierungskonzept möglich als das Verbraucherinsolvenzverfahren nach §§ 304-314 InsO.

Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren für zahlungsunfähige natürliche Personen. Neben den Verbrauchern können auch Kleingewerbetreibende nach dem § 304 Absatz 1 Satz 2 InsO eine Insolvenz eröffnen. Hier sollte man eine gute Insolvenzverwaltung aus München finden. Das sind ehemalige Selbstständige mit überschaubaren Vermögensverhältnissen, d.h. sie haben zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr als 20 Gläubiger und es gibt keine Forderungen aus ehemaligen Arbeitsverhältnissen.

Die Verbraucherinsoolvenz

Der Weg zum Verbraucherinsolvenzverfahren ist der außergerichtliche Einigungsversuch zwischen einem Schuldner und den Gläubigern mit einem Schuldenbereinigungsplans. Scheitert der Einigungsversuch, kann sich der Schuldner an das Insolvenzgericht wenden um zu einem gerichtlichen Einigungsversuch zu kommen. Scheitert er auch hier, kommt es zum vereinfachten Insolvenzverfahren.

Danach kann das Restschuldbefreiungsverfahren folgen. Das ist eine Zahlungsentpflichtung über einen Gerichtsbeschluss. Auf den gut begründeten Antrag von mindestens einem Gläubiger kann das Gericht die Zahlungsentpflichtung (§ 290 InsO) auch mit einem Gerichtsbeschluss verweigern. Wenn der Schuldner seiner Zahlungspflicht über eine festgelegte Zeit, meist fünf Jahre nachkommt, ist er dann schuldenfrei.